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Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus der Kanzlei und werden über aktuelle steuerliche Änderungen informiert.

Ein guter Grund hier regelmässig vorbeizuschauen.

BFH: Alle am 16.5.2012 veröffentlichten Entscheidungen im Überblick

Am 16.5.2012 hat der BFH fünf Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

Sachbezugswerte 2012: Seeschifffahrt und Fischerei (Ländererlass)

Der zuständige Ausschuss der Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft hat den Wert des Sachbezuges ?Beköstigung" für Zwecke der Sozialversicherung für alle Bereiche in der Seefahrt (Kauffahrtei und Fischerei) mit Wirkung vom 1.1.2012 auf monatlich 219,00 EUR festgesetzt.

Alternative für die Freien Berufe: die PartG mbH (BMJ)

Zu dem im Kabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung erklärt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

eBay-Verkäufe auch ohne klassisches Durchhandeln steuerpflichtig (BFH)

Die laufende Veräußerung von Gegenständen in erheblichem Umfang stellt eine der USt unterliegende unternehmerische Tätigkeit dar, wenn der Verkäufer ähnlich einem Händler aktive Schritte zum Vertrieb unternimmt.

Archivierung von Rechnungen und Lieferscheinen auf CD (LfSt)

Das Bayerische Landesamt für Steuern hat sich in einer Verfügung mit der Archivierung von Rechnungen und Lieferscheinen auf CD befasst.

Minijob: Schadenersatz bei rückwirkender Versicherungspflicht (LAG)

Entsteht im Minijob rückwirkend Versicherungspflicht, haben Arbeitnehmer einen Vermögensschaden in Höhe der rückwirkend anfallenden Abgaben für Steuern und Sozialversicherung. Dafür haftet der Arbeitgeber.

Umsatzsteuer bei Verkäufen über "ebay" (BFH)

Beim Verkauf einer Vielzahl von Gebrauchsgegenständen über mehrere Jahre über die Internet-Plattform "ebay" kann eine nachhaltige, unternehmerische und damit umsatzsteuerpflichtige Tätigkeit vorliegen.

Outsourcing: Regelmäßige Arbeitsstätte (BFH)

Ein ehemaliger Postbeamter, der unter Wahrung seines beamtenrechtlichen Status am bisherigen Tätigkeitsort vorübergehend einem privatrechtlich organisierten Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG zugewiesen wird, kann für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der Beschäftigungsstelle nur die Pendlerpauschale geltend machen.

Fahrten eines Lehrers zur Orchesterprobe sind keine Fortbildungskosten (FG)

Das FG Rheinland-Pfalz hat zu der Frage Stellung genommen, ob Aufwendungen eines Lehrers für Fahrten zu Orchesterproben als steuermindernde Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit abgezogen werden können.

Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung: Behandlung von Einsprüchen und Änderungsanträgen (FinMi

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung in diversen Medien haben viele Grundstückseigentümer wegen des beim BVerfG zur Frage der Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer anhängigen Verfahrens noch bis zum Jahresende 2011 Einsprüche gegen die Grundsteuerfestsetzung eingelegt bzw. Anträge auf Aufhebung des Einheitswertbescheids gestellt.

Erneut Änderungsbedarf bei den UV-Meldungen

Noch immer weisen die übermittelten Daten zur Unfallversicherung erhebliche Mängel auf. Neue UV-Meldegründe sollen ab 1.6.2012 kurzfristig für Abhilfe sorgen.

Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften

Die Bundesregierung hält es nicht für geboten, aufgrund finanzgerichtlicher Urteile zum Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften generell und bundesweit vorläufigen Rechtsschutz zu gewähren.

Riester-Sparer bekommen durchschnittlich 258 EUR Steuererstattung

Für Riester-Sparer rechnen sich nicht nur die staatlichen Zulagen. Auch steuerlich profitieren sie.

Der Monatstrick beim Elterngeld soll ausgehebelt werden

Durch die BSG-Rechtsprechung kann in bestimmten Konstellationen Elterngeld für einen zusätzlichen Monat bezogen werden, ohne dass das Mutterschaftsgeld angerechnet wird. In Berlin schreitet die Politik bereits zur Gegenwehr.

Rücklage für Ersatzbeschaffung: Reinvestitionsfrist und Investitionsabsicht (BFH)

Die Investitionsfrist beträgt - abweichend von der Verwaltungsanweisung - allgemein vier Jahre, bei Gebäuden sechs Jahre. Es wird vermutet, dass die Investitionsabsicht bis zum Fristablauf fortbesteht.